Manuelle Lymphdrainage KPE

Was ist die Lymphe? 

Die Lymphe, das ist das Allerfeinste, Intimste und Zarteste in unserem ganzen Körperbetrieb.

 Leiden Sie unter:

  • Häufige Entzündungen der Nasennebenhöhlen
  • Häufige Infektanfälligkeit
  • Ruhelosigkeit
  • geschwollenen Lymphknoten
  • Schwellungen nach komplizierten Zahnbehandlungen
  • Sklerodermie
  • Neurodermitis
  • Sportverletzungen, zb. Prellungen
  • Abflussstörungen nach Traumen oder Operationen
  • Traumatische Ödeme im Fussbereich
  • Regenerationsbedürfnis nach einem Marathon
  • Chronischer Polyarthritis (CP)
  • Rheumatische Erkrankung
  • Lymphstau
  • Venöserstau
  • Chronisch Venöse Insuffizienz
  • PAVK
  • Anfangsstadium von Adipositas
  • Migräne
  • Schleudertrauma HWS
  • Morphus Sudeck
  • Operationen
  • Schlaganfälle
  • Brustoperationen
  • Mammakarzinom
  • HNO-Karzinom
  • Krebsleiden

Ödemgeschichten

  • Lymphödeme (angeboren) oder erworben nach Operationen oder Verletzungen
  • Primäre - & Sekundäre Lymphödeme
  • Armlymphödeme
  • Beinlymphödeme
  • Darmlymphödeme
  • Lypolymphödeme
  • Schwangerschaftsödeme

 

 Sehr oft ist bei diesen Krankheitsbildern das Lymphsystem betroffen.

Viele haben schon von der Lymphe gehört, jedoch weiss kaum jemand der kein Problem hat, für was sie alles benötigt wird. 

Die Lymphe ist überlebenswichtig für uns Menschen, jedoch lernen wir sie meistens erst richtig kennen, wenn sie nicht mehr richtig funktioniert.
Darum ist es umso wichtiger, der Lymphe mehr Beachtung zu schenken. Denn wenn wir keine Lymphe hätten, würde unser Blutkreislauf auch nicht funktioniert, sprich wir könnten nicht überleben. Ohne Lymphsystem würde der Mensch schlicht platzen. Denn es dient dem Körper unter anderem als eine Art Abwasserkanal: Die Lymphgefässe transportieren all jene Stoffe ab, die sich im Gewebe sammeln - alles in allem jeden Tag etwa zwei Liter.

Nährstoffe zum Beispiel sickern stets in Flüssigkeit gelöst aus dem Kapillarnetz des Blutkreislaufs. Die Zellen nehmen auf, was sie brauchen, ein Teil der Flüssigkeit jedoch bleibt im Raum zwischen den Zellen zurück und kann nicht wieder in die Blutkapillaren aufgenommen werden. Viele Stoffe sind dazu zudem schlicht zu gross: Eiweissmoleküle, Immunzellen (die über das Lymphsystem zwischen Blut und Lymphknoten zirkulieren) und langkettige Fette beispielsweise. Blieben sie alle im Zwischenzellraum, so würde dieser sich immer weiter ausdehnen - theoretisch bis zum Platzen. Deshalb öffnen sich die winzigen Ästchen der Lymphgefässe wenn der Druck steigt.

Nach und nach vereinigen sich die kleinen Gefässe zu immer grösseren Lymphbahnen, in denen die Flüssigkeit aktiv mit Hilfe von aneinander gereihten "Lymphherzchen" vorwärts gepumpt wird. Zwischengeschaltete Lymphknoten wirken wie biologische Filter, die Bakterien und andere Fremdkörper unschädlich machen. Im Bereich des oberen Brustkorbs schließlich münden die großen Lymphgefässe in das Venensystem und damit wieder in den Blutkreislauf.

Wenn das Lymphsystem nun beschädigt wird durch einen Unfall oder durch eine Operation entsteht ein Ödem. Ein Ödem ist eine vermehrte Wasseransammlung im Zwischenzellraum des Gewebes. Zudem können bei einer Blockade der Lymphwege die Immunzellen nicht mehr richtig zwischen Blut und Lymphknoten zirkulieren; die Filterfunktion der Lymphknoten ist gestört, die lokale Immunabwehr funktioniert nicht mehr. Dann kann es zu Wundrosen kommen, bakteriellen Entzündungen der Haut, welche die Lymphbahnen noch stärker schädigen - ein Teufelskreis. Im Extremfall wird ein Bein schließlich so dick und knotig-faltig, dass die Ärzte von einer "Elephantiasis" sprechen.

Damit es nicht so weit kommt, ist eine regelmässige Manuelle Lymphdrainage MLD wichtig!!

Bei Menschen ohne Ödeme reicht eine MLD (Manuelle Lymphdrainage völlig aus). Bei Patienten mit Lymphödemen wird aber eine KPE (Komplexe Entstauungstherapie) notwendig.

Die Komplexe Entstauungstherapie ist das Zusammenspiel von Manueller Lymphdrainage, Kompressionsverbänden sowie die dazugehörige Krankengymnastik. Durch kreisförmige Verschiebetechniken (bei der MLD), welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefässsystem verschoben werden. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.). Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuelle Lymphdrainage angewendet.

Mittels manueller Lymphdrainage werden die Lymphgefässe mit sanften, schmerzfreien Streichungen angeregt und das Ödem kann so rascher abtransportiert werden. 

 

 

Mehr zur Lymphe erfahren Sie im Video (bitte Bild anklicken)

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